• EGOISTEN
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EGOISTEN – Eine Kunstfigur in mitten ihrer Bilder, Bilder gemalt gegen das Vergessen, für ein Festhalten, rezitiert, oder singt sie schon, Songs ohne Musik, Gedichte ohne Mass, eingerahmt von Musik. Durch die Figur entsteht eine Geschichte, über ein Landstück am Verlanden, eine einfache Holzhütte irgendwo im Norden, in den Schären, wo das Wasser brack ist, die Felsen so schön abgeschliffen, sanft ins Wasser gleiten, wie gegossen. Die Geschichte gleicht einer griechischen Tragödie, in der es aber nur um eine Ferienresidenz, um das egoistische Klammern an ein Paradies in den Schären geht und nicht um ein Königreich.

Mit EGOISTEN zeigt Schauplatz International nach ‹Idealisten› (2014) und ‹Fundamentalisten› (2015) den letzten Teil einer Trilogie, die sich mit der Frage der Haltung auseinandersetzt, die man Künstlern zuschreibt, die sie sich selber gerne zuschreiben, oder die sie wirklich haben und die ihnen Angst macht. EGOISTEN führt Schauplatz International in den Norden, in die Schären, mit ihren Felsformationen, die denen der Alpen gleichen, nur ebener, flacher und mit Meer. Blut und Tränen werden im Sand versickern, auf den Felsen trocknen und ins Brackwasser der Schären fliessen. Die freie Theatergruppe mit Sitz in Bern und Berlin wurde 1999 von Anna-Lisa Ellend, Albert Liebl und Lars Studer gegründet.