• GRÜSS MIR LUGANO
  • GRÜSS MIR LUGANO
  • GRÜSS MIR LUGANO
  • GRÜSS MIR LUGANO
  • GRÜSS MIR LUGANO
GRÜSS MIR LUGANO – Alles ist bereit für das Konzert von C’est si B.O.N. – nur die Band fehlt. Was nun? Mit Filmaufnahmen aus einer Probe und einem Beamer entsteht eine ‹Notlösung›. Und wenn Barbara Gisler, Cristina, Curdin, Madlaina und Niculin Janett endlich auf die Bühne kommen, ist auf der Leinwand das Konzert bereits in vollem Gang und die lmischen Doppelgänger denken nicht daran, das Feld zu räumen. C’est si B.O.N. steht sich quasi musikalisch selbst im Weg. Doch schnell entdecken die Musikerinnen und Musiker den Reiz dieser Situation: Sie können gleichzeitig verschiedene Instrumente spielen, mit sich selbst improvisieren oder zu zweit im Quartett spielen. Ein doppeltes Vergnügen auch für das Publikum, das in den Genuss von zweimal so viel C’est si B.O.N. kommt, und gleichzeitig die Entstehung eines Musikstücks von der Probe bis zur konzertreifen Präsentation auf der Bühne mitverfolgen kann.

Ein Ländler tarnt sich als Jazzstandard oder vielleicht auch umgekehrt, die Beatles werden auf Romanisch zwangsübersetzt, Streicher versuchen zu jodeln und zu guter Letzt muss auch noch ein Schlager aus den 50er-Jahren dran glauben. Frontalkollisionen sind vorprogrammiert, aber auch die Tränendrüsen werden nicht geschont. C’est si B.O.N. spielen sich, genau wie ihre Engadiner Vorfahren, querbeet durch alles, was ihnen gefällt und mit den Instrumenten, die gerade zur Hand sind. Lüpfig und lustig, jazzig und groovig, schnulzig und herzerwärmend.