• TWILIGHT
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TWILIGHT – Im Zwielicht zwischen Theater und bildender Kunst: Trickster-p, international anerkannt für seine einzigartige Poetik, hat mit den Jahren die frontale Bühne und die Zentralität des Schauspielers verlassen, um immersive Projekte, die alle Sinne des Betrachters einbeziehen, zu entwickeln.

In TWILIGHT werden die Grenzen zwischen Theater und bildender Kunst verwischt und die Möglichkeit eines Stücks ohne menschliche Präsenz auf der Szene untersucht. Buchstäblich ist ‹Twilight› der Übergangsmoment zwischen Tag und Nacht, wenn die Schatten länger werden und die Dunkelheit einbricht. Die tägliche Wiederholung dieses Übergangs verweist sowohl auf den möglichen Anfang, als auch auf das unvermeidliche Ende. Von diesem Umbruchmoment inspiriert, befragt Trickster-p die archetypische Beziehung zwischen Licht und im Verhältnis zur dunklen Seite des menschlichen Wesens und seiner verborgenen Ängste.

Die beiden Künstler Christina Galbiati und Ilija Luginbühl von Trickser-p sind in Chur keine Unbekannten. Im Frühjahr 2015 brachten sie die Installation ‹Sights› in die Stadt; einen Parcours mit verschiedenen Hörstationen, an denen blinde Menschen von ihrer Wahrnehmung erzählten. Seit 2002 erforschen die beiden die Grenzen und Verschmelzungen der verschiedensten Laut- und Form-Sprachen. Ihre Arbeiten zeigen sie in ganz Europa, aber auch in Australien, Asien, Nord- und Südamerika. Für TWILIGHT arbeiten Trickster-p mit den beiden belgischen Choreografen Joke Laureyns und Kwint Manshoven (kabinet K) zusammen.