• DAS WOGENHAUS
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DAS WOGENHAUS – Eine aussergewöhnliche Reise in die Welt der Objekte und der Seemannslieder: Nach ‹ Der verteufelte Teufel› reisen Patrick Corrillon, Dominique Roodthooft und der Komponist Thomas Smetryns mit einem neuen, versponnenen musikalischen Objekttheater aus Belgienans Theater Chur:

DAS WOGENHAUS, ein imaginäres Museum für Seemannslieder folgt der Entwicklung der Shanties, die sich, nachdem die arbeitslosen Seemänner als geschickte Kaminkehrer ihre Lieder über die Dächer singen, bei Fliegenden Händlern verbreiten. Auch tauchen allmählich Marionettentheater auf, deren Bühnenkasten einen Schornstein darstellt. Ihre Puppen sind aus russbedeckten Lumpen gefertigt und an der Spitze von Kaminkehrerstangen befestigt. Diese Marionettentheater bringen einen kleinen Kaminkehrer namens Tom auf die Bühne … DAS WOGENHAUS rankt sich um das Gefühl der Verlassenheit: die Verlassenheit junger Seeleute, die Monate, ja Jahre, alleine und fern von ihrer Familie auf dem Meer verbringen, die der kleinen, in den Schornsteinen festsitzenden Kinder-Kaminkehrer und schliesslich die ihrer Einsamkeit überlassenen Stadtstreicher.

Um dieses Gefühl zu beschreiben, hat Patrick Corillon sich einen Namen ausgedacht: Glasgolie. Sie ist die Suche nach dem, was uns so sehr fehlt, nach dem, was es vielleicht nirgendwo auf Erden gibt und das man doch meint, vor sehr langer Zeit gekannt zu haben, bevor man es endgültig verloren hat.