• 1. SINFONIEKONZERT
1. SINFONIEKONZERT
Kammerphilharmonie Graubünden / Konzertreihen
Werke von Rudolf Moser, Othmar Schoeck, Felix Mendelssohn Bartholdy & Robert Schumann
Es ist EINE grosse Tradition, in der die Komponisten der Schweiz und Deutschlands stehen. «Es ist ein Schnitter, der heisst Tod» inspirierte den in St. Gallen geborenen Rudolf Moser zu einer gestrengen Passacaglia, während sein Generationsgenosse Othmar Schoeck mit seinem Cellokonzert eine ebenso späte wie frische Blüte der Romantik hervorbrachte – zum Klingen gebracht durch den international bekannten Cellisten Patrick Demenga.
Frühe Romantik jenseits der Landesgrenze leuchtet in der Konzertouvertüre von Mendelssohn: Zauber und Qual der Verwandlung von Meerjungfrau Melusine in einen Menschen.
Seiner jugendlich enthusiastischen d-Moll-Sinfonie legte Robert Schumann später einen üppigen Orchestermantel um. Das luftige Gewand der Erstfassung von 1841 lässt allerdings mehr vom Charme dieser Musik spüren.


Konzertprogramm:

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
‹Das Märchen von der schönen Melusine› F-Dur op. 32 (1833) Konzertouvertüre
Othmar Schoeck (1886-1957)
Konzert für Violoncello und Streichorchester op. 61 (1947)
Rudolf Moser (1892-1960)
Passacaglia für Orchester op. 98
Robert Schumann (1810 –1856)
Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120 (1841)