• DIESE HERRLICHE STADT
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DIESE HERRLICHE STADT – Andreas Walser. Ein kurzes und intensiv gelebtes Leben (1910 – 1932). Als Pfarrerssohn in Chur aufgewachsen, kommt Walser bereits als Schüler an der Bündner Kantonsschule in Kontakt mit den Künstlern Augusto Giacometti und Ernst Ludwig Kirchner. Im Herbst 1928 geht Walsers lang ersehnter Wunsch in Erfüllung, und er darf zu Studienzwecken nach Paris reisen. Dort schafft Walser innerhalb kurzer Zeit ein überraschend umfangreiches bildnerisches Werk. Daneben verfasst er Essays über Kunst, Briefe, Aphorismen, Gedichte. Mit 22 Jahren stirbt Andreas Walser nach kurzer Krankheit an den Folgen seines Drogenkonsums.

Als Vorlage für die neue Theaterproduktion dienen Walsers empfindsamen und sehnsuchtsvollen Gedichte und die poetischen Briefe, die er seiner Churer Jugendfreundin Bärby Hunger und seinen Pariser Künstlerfreunden schrieb. In der Probenarbeit mit der Kursleitung haben sich die Jugendlichen mittels Improvisationen über Körperarbeit, szenisches Arbeiten und Diskussionen an dem Beispiel von Andreas Walsers exzessivem Künstlerleben mit ihrer eigenen Bereitschaft auseinandergesetzt, sich ihren Vorstellungen, Zielen und Wünschen hinzugeben.